Über uns

Sauberkeit, die niemandem schadet. Versprochen.

Wenn Sie diese Zeilen lesen, dann gehören Sie vermutlich zu jenen Menschen, die sich fragen, was wirklich in den Flaschen steckt, die Tag für Tag auf Böden, Fenster, Küchenarbeitsplatten und Badezimmerfliesen gesprüht werden. Menschen, die spüren, dass „sauber" und „gesund" nicht automatisch dasselbe sind. Menschen, die wissen wollen, wer in ihren Räumen putzt, womit gearbeitet wird – und was danach ins Grundwasser, in die Atemluft und in die Lungen der Reinigungskräfte gelangt. Wenn das auf Sie zutrifft, dann sind Sie bei uns richtig. Denn genau für Sie gibt es SSP VIE.

Unsere Vision: Eine Reinigungsbranche, die sich endlich traut, ehrlich zu sein

SSP VIE ist in Wien zu Hause. Gegründet wurde das Unternehmen von Islam Sulejmanov, der eine klare Vorstellung davon hatte, wie Reinigung im 21. Jahrhundert aussehen muss: tief, kompromisslos hygienisch – und trotzdem frei von all dem, was Mensch und Natur langsam, aber sicher krank macht. Unsere Vision lautet deshalb schlicht und radikal zugleich: Wir wollen beweisen, dass perfekte Sauberkeit nicht auf Kosten der Natur oder der menschlichen Gesundheit gehen darf. Wir wollen zeigen, dass die Reinigungsbranche, die seit Jahrzehnten in einem Nebel aus scharfen Chemikalien, Sprühdosen und Duftstoffen arbeitet, auch anders kann. Und wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass die Menschen, die diese harte, oft unsichtbare Arbeit leisten, am Ende ihres Berufslebens noch gesund durchatmen können.

Unsere Mission ist der tägliche, konsequente Versuch, diese Vision in jeden Putzeimer, in jede Dampfmaschine und in jeden Auftrag einfließen zu lassen. Schritt für Schritt, Kunde für Kunde, Raum für Raum.

Das Problem, über das in der Branche kaum jemand spricht

Um zu verstehen, warum SSP VIE anders arbeitet, muss man zunächst verstehen, was in der klassischen Reinigungsbranche eigentlich schiefläuft – und zwar in einem Ausmaß, das die meisten Menschen massiv unterschätzen. Denn hinter der glänzenden Oberfläche, die ein frisch gewischter Boden oder ein streifenfreies Fenster hinterlässt, verbirgt sich eine unbequeme Wahrheit, die von renommierten wissenschaftlichen Institutionen seit Jahren dokumentiert wird.

Das deutsche Umweltbundesamt weist darauf hin, dass jährlich rund 1,5 Millionen Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel allein an private Endverbraucher verkauft werden – die enormen Mengen im gewerblichen und industriellen Bereich noch gar nicht eingerechnet. Chemikalien aus Wasch- und Reinigungsmitteln werden häufig biologisch nicht vollständig abgebaut, und Kläranlagen können manche dieser Chemikalien nicht vollständig aus dem Abwasser entfernen. Im Jahr 2019 wurden rund 30.900 Tonnen schwer biologisch abbaubarer Stoffe über Wasch- und Reinigungsmittel mit dem Abwasser entsorgt.

Doch so gravierend die ökologische Dimension ist: Am erschütterndsten ist die gesundheitliche Seite. Eine groß angelegte Langzeitstudie der Universität Bergen in Norwegen, veröffentlicht im renommierten American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, hat über 20 Jahre hinweg mehr als 6.000 Personen begleitet. Das Ergebnis: Bei professionellen Reinigungskräften war der Rückgang der Lungenfunktion vergleichbar mit einer Einschränkung durch das kontinuierliche Rauchen von 10 bis 20 Zigaretten pro Tag. Menschen, die niemals eine Zigarette angefasst haben, tragen nach zwei Jahrzehnten Berufsleben dieselben Lungenschäden davon – nur weil sie ihren Job gemacht haben.

Eine auf dem ERS-Kongress 2025 in Amsterdam vorgestellte Metaanalyse bestätigt das Bild: 50 % erhöhtes Risiko für asthmatische Symptome bei beruflicher Exposition gegenüber Reinigungsmitteln – und Reinigungskräfte haben laut UK-Biobank-Kohorte ein fast doppelt so hohes COPD-Risiko wie Büroangestellte, unabhängig vom Rauchen.

Dazu kommt die falsche Dosierung: Reinigungsmittel werden in der Praxis häufig nicht wie empfohlen verdünnt oder sogar miteinander kombiniert. Das ist kein böser Wille – es ist das Ergebnis von Zeitdruck, fehlender Schulung und einer Branche, die seit Jahrzehnten den Preis gedrückt hat, statt in Aufklärung und Qualität zu investieren.

Unser Weg aus der Chemie-Falle

Als Islam Sulejmanov SSP VIE gegründet hat, stand für ihn fest: Wir werden nicht dieselben Fehler machen. Wir werden nicht die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufs Spiel setzen, nur um auf irgendeinem Kalkulationsblatt ein paar Euro zu sparen. Unser Weg aus der Chemie-Falle besteht aus zwei tragenden Säulen: hochwertige Bio-Reinigungsmittel auf der einen Seite, modernste Dampftechnologie auf der anderen.

Säule 1: Bio-Reinigungsmittel, die den Namen auch verdienen

Wir wählen unsere Reinigungsmittel sorgfältig aus, prüfen Zertifikate, achten auf den Blauen Engel und das EU-Ecolabel, bevorzugen Konzentrate und verzichten kompromisslos auf die Produktkategorien, die das Umweltbundesamt als besonders problematisch einstuft – also auf Desinfektionsreiniger, chlorhaltige Sanitärreiniger, ätzende WC-Reiniger mit anorganischen Säuren und chemische Abflussreiniger. Nicht weil es gut fürs Marketing ist, sondern weil es der einzige Weg ist, das Versprechen „schonend für Mensch und Natur" tatsächlich einzulösen.

Säule 2: Dampf statt Chemie – die Kraft von 180 °C heißem Wasser

Wir arbeiten mit hochentwickelten Dampfmaschinen, die Wasser auf bis zu 180 °C erhitzen und es als hochverdichteten Trockendampf auf die zu reinigende Oberfläche bringen. Bei solchen Temperaturen löst der Dampf Fett, eingetrocknete Verschmutzungen, Kalkablagerungen und biofilmartige Schichten mechanisch und thermisch zugleich auf. Er dringt in Fugen, Poren und Ritzen ein, die ein Wischlappen niemals erreichen würde. Und er desinfiziert durch reine Hitze – Bakterien, Viren, Pilzsporen, Hausstaubmilben haben schlicht keine Chance. Der einzige „Rückstand"? Ein wenig warmes Wasser, das verdunstet. Keine Schaumreste, keine Tensidfilme, keine Duftstoffe, die tagelang in der Raumluft hängen.

Warum wir das wirklich tun

Wir tun das, weil wir echten Respekt vor der Arbeit haben, die Reinigungskräfte Tag für Tag leisten. Diese Menschen stehen früh auf, wenn andere noch schlafen. Sie halten Büros, Schulen, Arztpraxen, Restaurants und Wohnungen in dem Zustand, den wir alle als selbstverständlich voraussetzen. Wer für SSP VIE arbeitet, soll nach zehn, zwanzig, dreißig Jahren im Beruf nicht mit einer COPD-Diagnose beim Lungenfacharzt sitzen. Er oder sie soll mit seinen Enkelkindern im Prater spazieren gehen können, ohne nach 200 Metern außer Atem zu sein.

Wir tun es außerdem, weil wir wissen, dass alles, was wir heute durch den Abfluss schicken, morgen jemand trinkt. Österreich hat noch weitgehend wunderbares Grundwasser. Dieses Erbe ist nicht selbstverständlich – jede Flasche, die wir nicht in den Ausguss kippen, ist ein kleiner Beitrag dazu, dass unsere Kinder genauso aus dem Wiener Wasserhahn trinken können wie wir heute.

Und schließlich tun wir es, weil wir an eine ganz altmodische Idee glauben: dass Unternehmen mehr sein können als Gewinnmaschinen. Dass sie Haltung zeigen dürfen. Dass der bequemste Weg nicht immer der richtige ist – und dass der richtige Weg am Ende oft auch der schönste ist.

Ein Angebot – und eine Einladung

Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, dass es anders geht. Ob Sie eine Privatwohnung, ein Büro, eine Ordination, ein Geschäftslokal oder ein gewerbliches Objekt betreuen lassen möchten – wir kommen zu Ihnen, wir hören zu, wir analysieren, was gebraucht wird, und wir reinigen anschließend mit jenem Maß an Sorgfalt, das wir auch in unseren eigenen vier Wänden erwarten würden. Ohne scharfe Chemie, ohne unnötige Sprühnebel.

Gehen Sie diesen nachhaltigen, gesunden Weg mit uns. Für Ihre Räume. Für Ihre Familie oder Ihr Team. Für die Menschen, die bei uns arbeiten. Und für eine Stadt, die es verdient, sauber zu sein, ohne dafür einen Preis zu zahlen, den niemand zahlen sollte.

Sauberkeit. Gesundheit. Verantwortung. In dieser Reihenfolge.

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